Ein geschlossener Immobilienfond bietet seine Anteile nur über einen bestimmten Zeitraum hinweg an. Der wird in der Fachsprache auch als Platzierungszeitraum bezeichnet. Ein solcher Fonds funktioniert ähnlich wie die Kommanditgesellschaft. Der Investor wird zum Kommanditisten und wird ins Unternehmensbuch eingetragen. Er haftet immer in voller Höhe des eingebrachten Vermögens. Eine darüber hinaus gehende Haftung mit dem privaten Vermögen muss er nicht befürchten. Auch zu einer Rückzahlung bereits ausbezahlter Renditen auf seinen Anteil bei künftigen Verlusten der Gesellschaft ist er nicht verpflichtet.


26. Mai 2011
Ralf Müller
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